Fünf Wochen nach Rückkehr der Freiwilligen nach Deutschland findet das fünftägige Rückkehrseminar in einem Seminarhaus bei Hamburg statt. Hier beleuchten die Freiwilligen mittels verschiedener didaktischer Methoden ihre Erlebnisse und werten diese aus. Mit positiven sowie sehr wichtig auch mit negativen Erlebnissen wird gearbeitet, um mit einem ausgewogenen und stabilen Bild der Zeit in Tansania in Deutschland wieder Fuß zu fassen. Der gesamte Erfahrungsschatz der sechzehn Freiwilligen, die das Jahr über in Tansania auch viel Kontakt untereinander haben, ergibt ein recht umfassendes Bild von Begegnungen, Leben und Arbeiten in Tansania. Auf dieser Basis werden die Möglichkeiten, die für Multiplikatoren-Tätigkeiten zur Verfügung stehen, erörtert und während des Seminars Planungen gemacht, wer wo und wie aktiv wird. Hier verbinden sich die Interessen der Freiwilligen, von ihren Erfahrungen zu erzählen, mit dem Wunsch der DTP, mit Hilfe der Freiwilligen in Deutschland über Tansania und interkulturelles Zusammenleben und -arbeiten zu berichten. Gerade die persönlichen Erlebnisse der Freiwilligen können helfen, das Bild zu korrigieren, dass Afrika eine Fernproblematik ist und dass dort nur Jammer und Elend herrscht. Die Rückkehrer*innen können von der Vielfältigkeit des Landes erzählen. Die Freiwilligen haben sich praktisch engagiert und kommen mit Ideen zurück, wie sie hier in Deutschland weiter aktiv sein können. Dies kann dem verbreiteten Ohnmachtssyndrom in der Öffentlichkeit entgegenwirken, und die positive Energie der meisten Freiwilligen kann in verschiedenste Aktivitäten einfließen.