Action for Community Care (ACC) arbeitet in der Armuts- und HIV/Aids-Bekämpfung mit dem Ziel, den Wohlstand und das Wohlergehen von besonders schutzbedürftigen Personengruppen, insbesondere Kindern, zu verbessern. ACC ist seit kurzem auch an Umweltschutzprojekten beteiligt. Das Büro liegt nahe der Innenstadt Dodomas. Dort arbeiten ungefähr 17 Mitarbeitende. Action for Community Care begann 2005 unter dem Namen Sharing Worlds als Initiative von Tansaniern und Niederländern, um vor allem Kinder und Frauen in Tansania zu unterstützen. Im Oktober 2019 wurde die NGO zu Action for Community Care umbenannt und ihr Status änderte sich von einer internationalen zu einer nationalen Organisation. Aktuell arbeitet ACC an zwei Projekten und bewirbt sich fortlaufend für weitere. Das größte Projekt namens „Kizazi Kipya“ („neue Generation“) ist ein Gesundheitsprojekt, das von USAid unterstützt wird und fünf Jahre läuft. Es geht darum, Kinder und Familien, die von HIV und Aids betroffen sind, zu unterstützen. Hierfür besuchen Community Case Workers die Familien, um von deren Schwierigkeiten und Problemen zu erfahren und sie zu beraten. Außerdem finden Trainings zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen statt und Jugendliche werden durch ACC bei ihrer Berufsausbildung unterstützt.
Das zweite Projekt ist ein wesentlich kleineres Landwirtschaftsprojekt, bei dem Kleinbauern dabei geholfen wird, ihre Waren, meist Sonnenblumen, zu vermarkten.
In der Vergangenheit war ACC am Projekt „Let´s Green the Planet” der italienischen Organisation „CAST“ beteiligt, wobei ACC die Gründung von Gesellschaftsgärten und Schulgärten unterstützt hat. Das Projekt endete im September 2019. Ein anderes kleines Projekt, bei dem ACC für die letzten Schritte miteinstieg, hieß „Terminalia sericea“, bei dem es vor allem um die nachhaltige Ernte der Wurzeln (diese werden zur Herstellung von Kosmetik in Italien verwendet) des gleichnnahmigen Baumes ging.

Aufgabenbereiche von Freiwilligen

ACC ist eine sehr aktive Organisation. Freiwillige haben oft die Möglichkeit, ihre Kolleg_innen bei der Arbeit in und um Dodoma zu begleiten. Es gibt z.B. die wöchentlichen Treffen aller Kolleg_innen, monatliche Treffen von Community Volunteers, Treffen mit Bezirksverwaltungen und Trainings, in denen Frauen lernen u.a. Seife, bedruckte Tücher und geröstete Erdnüsse herzustellen, um diese zu verkaufen. Dabei gibt es auch immer die Möglichkeit, selbst mit anzupacken und zu lernen.

Als NGO muss sich ACC für jedes neue Projekt mit einem Antrag bei potenziellen Geldgebern bewerben. Diese können auch von den Freiwilligen mitgeschrieben werden. Daneben gibt es immer wieder kleine Aufgaben im Office zu übernehmen, z.B. sich um die Akten der Beneficiaries zu kümmern oder neue anzulegen. Die Freiwilligen werden von den Kolleg_innen und der Chefin sehr gut eingebunden. Die Chefin ist auch immer sehr offen für eigene Impulse der Freiwilligen und Projektideen, nicht nur in Bezug auf das von der DTP vorgesehene eigene Kleinprojekt, sondern auch im Rahmen der Arbeit ACC`s allgemein. ACC möchte gerne weitere Projekte im Bereich Umweltschutz aufbauen und arbeitet darin mit der DTP zusammen. Aus Ideen der Freiwilligen und Kolleg_innen wird sich ACC weitere Umweltthemen erschließen, welche die DTP-Freiwilligen vorrangig mitgestalten werden.

Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen

Besondere aufgabenspezifische Kenntnisse sind nicht nötig, eher allgemeine Fähigkeiten wie:

  • Kommunikationsbereitschaft
  • Motivation
  • Eigeninitiative

Unterbringung

Die Freiwilligen leben in Gastfamilien, wobei sie das tansanische Familienleben
kennenlernen, sich allgemein schneller in dieser neuen Kultur und Gesellschaft einfinden
und gut Kiswahili lernen können.