SEA (Sustainable East Africa) ist eine übergeordnete NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, lokale Projekte bzw. NGOs in Ostafrika zu unterstützten. Das Ziel SEAs liegt darin, die Projekte bzw. NGOs auf Sansibar so zu fördern, dass diese selbstständig, nachhaltig und umweltbewusst in der Gegenwart und in der Zukunft arbeiten können. Dies geschieht nicht finanziell, sondern auf einer Informations- und Organisationsebene, sodass SEA nur als Stütze im Hintergrund dient.

Momentan arbeitet SEA an drei verschiedenen Projekten mit:

Vikokotoni Enviroment Society:
Jeden Morgen machen sich der Chef und einige Mitarbeiter des Projektes auf, um Müll von den Straßen in Vikokotoni zu sammeln und diesen dann zu trennen. Glas, Plastikflaschen und Metall werden gesondert gelagert und weiterverkauft. Der restliche Müll wird von der Regierung abgeholt und umweltgerecht entsorgt. Es gibt zudem die Überlegung, Papier zu recyceln und daraus Paper Briquets herzustellen.
Auf dem Gelände von SEA gibt es eine Baumschule, auf der Bäume und Pflanzen gezüchtet werden, die jeweils mit selbsthergestelltem Kompost aus alten Bananenpflanzen und Schlamm aus dem Kanal gedüngt werden und dann an die Bevölkerung zu einem geringen Preis weiterverkauft werden. Zurzeit laufen einige Vorhaben und Projekte für die Zukunft, wie man Recycling fördern und vorantreiben kann. Die Projekte haben das Ziel, die Umwelt zu schonen und SEA gleichzeitig ein kleines Einkommen zu sichern.

Das Culture Art Center
Das Art Center ist eine kreative Kunstgalerie und Werkstatt, welche selbstgemachten Schmuck, Seifen, Taschen und vieles weitere verkauft. Alle hier verkauften Dinge werden aus recyceltem Material hergestellt. Geleitet wird das Artcenter von einem eigenständigen Künstler. Das Art Center hat sich als Aufgabe gesetzt, lokale Künstler zu unterstützen und ihre Vielfältigkeit und Kreativität zu fördern.


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Aufnahmeorganisation SEA...

  • ist Partnerorganisation der DTP seit 2015.

Aufgabenbereiche der Freiwilligen

Die konkreten Aufgaben ergeben sich i.d.R. vor Ort und hängen stark von den aktuellen Bedürfnissen der Organisation und den Kenntnissen, Ideen und der Motivation der Freiwilligen ab.

  • Art Center: Häkeln, schneidern, kleben, basteln, neue Ideen einbringen und vieles mehr sowie Planungen für Auftritte bei Festen
  • Vikokotoni: Organisatorisches, Müll mit sammeln und trennen, Zukunftsideen entwickeln und Kontakte zu anderen Organisation knüpfen, ggf. Fundraising
  • Mithilfe im PLCI
  • Mitwirken an der Erstellung von Projektplanungen und -berichten
  • Berichterstattung nach Deutschland

Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen

Die Organisationen bewerben sich jährlich neu um Freiwillige und können dabei spezielle Kenntnisse angeben, die für die Projekte des Folgejahres hilfreich wären. Diese Kenntnisse sind ausdrücklich keine Voraussetzungen! Entscheidend sind die Motivation, Mut sich einzubringen und selbstständig zu arbeiten und die Bereitschaft Swahili zu lernen.

  • Bereit sein, in sehr ländliche Regionen zu fahren, um mit der Bevölkerung dort zu arbeiten
  • Kenntnisse über Umweltthemen allgemein sind willkommen
  • Interesse an handwerklichen und künstlerischen Tätigkeiten
  • Interesse an Austausch mit anderen NGOs
  • Grundlegende Computerkenntnisse

Unterkunft und Verpflegung

Die Freiwilligen leben in Gastfamilien. Das Leben in Gastfamilien bringt diverse Vorteile mit sich. Die Freiwilligen finden sich besser in die Kultur ein, können Familienfeste besuchen, lernen Nachbarn und Freunde kennen, sie erlernen die Landessprache Swahili schneller und sind sicher.

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