Sharing Worlds Tanzania (SWT) arbeitet in der Armuts- und HIV/Aids-Bekämpfung mit dem Ziel, den Wohlstand und das Wohlergehen von besonders schutzbedürftigen Personengruppen, insbesondere Kindern, zu verbessern. SWT plant aber in Zukunft auch, Umweltschutzprojekte zu unterstützen. Das Büro liegt nahe der Innenstadt Dodomas, dort arbeiten ungefähr 17 Mitarbeiter. Sharing Worlds Tanzania begann 2005 als Initiative von Tansaniern und Niederländern, um vor allem Kinder und Frauen in Tansania zu unterstützen. 2008 wurde dann offiziell die NGO Sharing Words Tanzania gegründet. Seit 2015 existiert die niederländische Sharing Worlds Foundation, die zu Beginn die Arbeit von Sharing Worlds Tanzania unterstützte, nicht mehr und SWT ist gänzlich eigenständig.Aktuell arbeitet Sharing Worlds an zwei Projekten und bewirbt sich fortlaufend für weitere. Das größte Projekt namens „Kizazi Kipya“ („neue Generation“) ist ein Gesundheitsprojekt, das von USAid unterstützt wird und fünf Jahre läuft. Es geht darum, Kinder und Familien, die von HIV und Aids betroffen sind, zu unterstützen. Hierfür besuchen Community Case Workers die Familien, um von deren Schwierigkeiten und Problemen zu erfahren und sie zu beraten. Außerdem finden Trainings zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen statt und Jugendliche werden durch SWT bei ihrer Berufsausbildung unterstützt.
Das zweite Projekt ist ein wesentlich kleineres Landwirtschaftsprojekt, bei dem Kleinbauern dabei geholfen wird, ihre Waren, meist Sonnenblumen, zu vermarkten.
In der Vergangenheit führte SWT unter anderem das Projekt „Pamoja Tuwalee“ durch, der Vorgänger von „Kizazi Kipya“ und ein Ernährungsprogramm für Mütter und ihre Kinder.

Aufgabenbereiche von Freiwilligen

SWT ist eine sehr aktive Organisation, Freiwillige haben oft die Möglichkeit, ihre Kollegen
bei der Arbeit in und um Dodoma zu begleiten. Es gibt z.B. die wöchentlichen Treffen aller
Kollegen, monatliche Treffen von Community Volunteers, Treffen mit Bezirksverwaltungen
und Trainings in denen Frauen lernen u.a. Seife, bedruckte Tücher und geröstete Erdnüsse herzustellen, um diese zu verkaufen. Dabei gibt es auch immer die Möglichkeit, selbst mit an zu packen und zu lernen. Außerdem besuchen die Mitarbeiter sogenannte Beneficiaries des Projektes, wobei die Freiwilligen einen Einblick in das Leben dieser Menschen erhalten.
Als NGO muss sich SWT für jedes neue Projekt mit einem Antrag bei potenziellen Geldgebern bewerben, diese können auch von den Freiwilligen (mit-)geschrieben werden. Daneben gibt es immer wieder kleine Aufgaben im Office zu übernehmen, z.B. sich um die Akten der Beneficiaries zu kümmern oder neue anzulegen. Die Freiwilligen werden von den Kollegen und der Chefin sehr gut eingebunden. Die Chefin ist auch immer sehr offen für eigene Impulse der Freiwilligen und Projektideen, nicht nur in Bezug auf das von der DTP vorgesehene eigene Kleinprojekt, sondern auch im Rahmen der Arbeit SWTs allgemein.

Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen

Besondere aufgabenspezifische Kenntnisse sind nicht nötig, eher allgemeine Fähigkeiten wie:

  • Kommunikationsbereitschaft
  • Motivation
  • Eigeninitiative

Unterbringung

Die Freiwilligen leben in Gastfamilien, wobei sie das tansanische Familienleben
kennenlernen, sich allgemein schneller in dieser neuen Kultur und Gesellschaft einfinden
und gut Kiswahili lernen können.