Das Kumi na mbili Centre (Zentrum der 12 Möglichkeiten) wurde gemeinsam mit der Schule, der Frauengruppe und der NGO Ushirikiano baina Ujerumani na Kizimkazi (UKU) in dem Stadtfernen Dorf Kizimkazi mkunguni erbaut. Ein Dorfentwicklungszentrum mit seinen Angeboten für Internet und Fotokopien, für Fahrradverleih und Reparatur soll die durch steigende Benzinpreise immer teurer werdenden Stadtfahrten ersparen. Drei Gästezimmer und ein Restaurant mit Saftbar direkt am Meer erzielen Einnahmen für die Schule.

Ein Haus wie das Kumi na mbili Centre zu managen, überstieg die Möglichkeiten des Schulleiters und der Leiterin der Frauengruppe, zumal sie mit vielen Neidern im Dorf zu kämpfen hatten. Auch gab es viele kleine Einzelaktivitäten im Zentrum, deren Einnahmen immer in privaten Taschen verschwanden, so dass die Schule wenig Geld aus der Vermietung der Gästezimmer erhielt. Nachdem 2009 ein neuer Schulleiter eingesetzt wurde, kam es zum Bruch mit der Frauengruppe. Die Schule beanspruchte das 12-Centre für sich. Es konnte jedoch kein einträgliches Management eingesetzt werden und so wurde das Gebäude an Mr. Suleiman vermietet, der die Gästezimmer bewirtschaftet. Unter seiner Leitung erzielt das 12-Centre Überschüsse, die nicht nur die Schule unterstützen sondern auch die Neueindeckung des großen Daches und den Bau eines Restaurants bewirkten.

Inzwischen ist das 12-Center an einen weiteren Sansibari verkauft, der die Einkünfte mit der Schule teilt. Das 12-Center ist seit 2010 unabhängig von der DTP und das Buchen der Gästezimmer ist nicht über die DTP, sondern nur vor Ort möglich.

Projektbericht