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Süd-Nord? Worum geht es? Seit einigen Jahren finanziert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das weltwärts-Programm, mit dem junge Menschen aus Deutschland einen mehrmonatigen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren können. Allerdings war das Programm bisher eine Einbahnstraße. Mit dem neuen Süd-Nord-Programm können nun auch junge Menschen aus den bisherigen Gastländern ein Freiwilligenjahr antreten und nach Deutschland kommen. Damit wird der gegenseitige Austausch gefördert und eine neue Perspektive für Zusammenarbeit geschaffen. Die DTP beteiligt sich mit zwei Plätzen an dem Programm.

Hintergrund: Die Vielfalt der Welt entdecken, andere Kulturen kennen lernen und ein eigenes Verständnis von Globalisierung zu entwickeln – diese und weitere unschätzbare Erfahrungen kommen jedes Jahr den deutschen Teilnehmer*innen des weltwärts-Programms zu Gute. Etliche Jahre lang war diese Erfahrung jedoch eine Einbahnstraße - während jedes Jahr mehr Freiwillige in den Süden strömten, wurde diese Möglichkeiten jungen Menschen aus den Aufnahmeländern weitgehend verwehrt.

Seit 2014 beteiligt sich die DTP an der Süd-Nord-Komponente des weltwärts-Programms und ludt bisher jedes Jahr zwei tansanische Freiwillige ein für 12 Monate nach Deutschland ein.

Um den größtmöglichen Nutzen aus dem Freiwilligendienst zu ziehen und die Erfahrungen im interkulturellen Kontext einzuordnen, legt die DTP einen Schwerpunkt auf eine intensive pädagogische Betreuung sowie umfangreiche Vor-, Begleit- und Nachbereitungsseminare. Der Qualitätsanspruch an die Begleitung der Süd-Nord-Freiwilligen richtet sich eins-zu-eins nach den Ansprüchen für unsere deutschen Freiwilligen und wird durch ein enges Netzwerk aus Rückkehrer*innen, unseren tansanischen Partnern sowie dem DTP-Team verwirklicht.

Mit Action for Community Care haben wir eine starke Partnerorganisation in Tansania und spannende Einsatzstellen in Hamburg, Lüneburg und (Berlin), die ein vielseitiges Profil im pädogogischen und interkulturellen Bereich besitzen und den Freiwilligen ein abwechslungsreiches und faszinierendes Aufgabenspektrum bieten. Darüber hinaus hoffen wir, dass die Teilnehmer*innen nach dem Jahr auch eine neue berufliche Perspektive mit nach Hause nehmen; genau wie bei den deutschen Weltwärtsler*innen geht es schließlich auch darum, sich seinen ganz eigenen Weg in der globalisierten Welt zu suchen.